EVENT – 27.08.2016 – Weg der Helden 6 „Erste Risse“

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2 Responses

  1. Arne sagt:

    Weg der Helden 6: „Risse zwischen den Welten“
    Lied des Barden:
    Zwei Welten, beide gleich an Würde.
    In der Nähe von Strauchdorf, Wo unsere Geschichte spielt.
    Reizt altes Unverständnis zu neuem Kampf und Streit,
    Und Dörfler greifen Dörfler an.
    Aus dieser Feinde, bösem Schoß,
    Entsprang eine Freundschaft,
    Vom Unstern schwer bedroht.
    Erst ihr Untergang begräbt der Feinde Hass.
    Der Freundschaft Not und dessen Leid,
    Sowie der Weltler fortgeführter Groll,
    Erst auf dem Schlachtfeld hört er auf.
    Dies unser Spiel uns zeigen soll.
    So sehen wir uns an, wie es verlaufen kann.
    Und ob wir’s nächste mal dann schonen Maus und Mann.
    (Text: Frauke – Spielleitung, nach Shakespeare)
    Die Anderwelt:
    Schon seit Anbeginn der Zeit lag hinter unserer Welt die Anderwelt. Dieses geheimnisvolle
    Reich, in dem auch der böse Magier herrscht, ist von fremden Kreaturen bevölkert: Die
    Gnarze, Satyre und vielen anderen Geschöpfe, sie gehörten den großen Stämmen an.
    In den Bergen hausen die grimmigen Felswesen, deren Härte und Widerstandskraft jeden
    Angreifer abschreckt. Ein Felswesen braucht sich nicht zu fürchten, außer vor den
    Glitzerwesen.
    Die Glitzerwesen tanzen auf der Grenze des Lebens. Sie wechseln hinaus und wieder
    hinein, ganz nach Belieben. Doch solltet ihr glauben, dass ein solches Geschöpf nichts zu
    fürchten haben kann, dann liegt ihr falsch. Die Macht der Glitzerwesen wird durch die
    Tierwesen gebrochen.
    Die Tierwesen sind wilde, flinke Geschöpfe der Wälder. Jeder Wanderer fürchtet sie und
    flieht bei ihrem Anblick in Panik. Nur Felswesen sind tapfer und unerschütterlich genug,
    gegen sie zu kämpfen, nur vor ihnen fürchten sich die Tierwesen.
    Die Anderwelt, dieser ferne, gefährliche Ort, war stets nur ein wenig mehr, als eine
    Legende. Bis jetzt. Irgend etwas ist schief gegangen. Die schützende Barriere zwischen
    den Welten bekommt Risse. Die Anderweltler dringen zu uns vor. Und sie sind bereits in
    Strauchdorf.
    Die Anderwelt drückt mit großer Macht in unsere Welt. Immer wieder verschwinden auf
    ungeklärte Art Leute. Diejenigen von ihnen, die wieder auftauchen, haben begonnen, sich
    in Anderwelt-Kreaturen zu verwandeln. Noch sind sie Menschen, aber wenn sie Angst
    bekommen oder bedroht werden, nimmt ihr neues Wesen Besitz von ihnen.
    Zuerst fühlten sich die Verwandelten stark und machtvoll. Und das waren sie auch. Doch
    nach und nach verloren sie alles Menschliche und die Selbstkontrolle wich den Wünschen
    und Zielen der Anderweltkreaturen.
    Die vollständig verwandelten streifen noch durch diese Wälder. Ihre Macht ist groß:
    Die Tierwesen beherrschen den Furchtschrei, der jeden, der ihn hört, in Panik davon
    rennen lässt.
    Felswesen besitzen den Unverwundbarkeitsschrei. Durch ihn können sie und ihre Freunde
    zwar keinen Schaden mehr verursachen, aber sie werden auch vor jeder Waffe und jedem
    Zauber geschützt.
    Die Glitzerwesen schreien den Erweckungsschrei und holen so ihre Freunde zurück ins
    Leben.
    Frisch verwandelte Anderweltwesen können ihre Fähigkeiten nur alle 15 Minuten
    einsetzen, aber die weiter verwandelten Kreaturen unterliegen keinen solchen
    Beschränkungen.
    Die Risse entstehen jetzt immer häufiger. Wir können zusehen, wie es passiert und wir alle
    uns verwandeln müssen.
    Oder, wir können uns wehren.
    Und in all diesem Chaos läuft die Meisterin Jinn durch den Wald und ruft:
    „Amulette! Amulette zu verkaufen, nur drei Glitzerdings pro Stück! Sie sind supernützlich.
    Ich kenne Einen, der ist davon unbändig stark geworden! Und Jemanden, der mutig wurde
    und im Kampfe unerschrocken. Jeder sollte solch ein Amulett besitzen…“
    Doch seit wann trägt die Hexenmeisterin der Nebeleulen einen Bart?
    (Achmed, Spielleitung)
    Epilog:
    Er lief.
    Sie waren hinter ihm her. Die Bewohner von Strauchdorf, die Krieger, die Heiler und Magier, selbst
    die Räuber. Er wusste nicht Recht, wie er in diese Welt gekommen war, aber er würde sich nicht in
    einen von Ihnen verwandeln lassen.
    Sie nannten ihn den Blauen. Dabei waren viele von ihnen blau, die Wesen, denen er zugehörte. In
    seiner Welt.
    Währenddessen saß der Weltenwächter auf einem Baumstumpf und dachte nach.
    In seinen Händen hielt er die entzifferte Anderweltschriftrolle, die ihm die Satyrin hatte zukommen
    lassen. Der Kampf gegen die Anderweltwesen und die unheimlichen Risse schien gewonnen. Die
    Dorfbewohner hatten gesiegt und die Amulette unschädlich gemacht, um weitere Risse zu
    verhindern. Die Heiler waren eifrig dabei, den Rückverwandlungsprozess all derer zu unterstützen,
    die von den Rissen eingesogen worden waren.
    Aber die Satyrin Piina, die Weltenwechslerin, war nicht wieder aufgetaucht. Er ahnte, dass es noch
    mehr zu tun gab und dass die bisherigen Aufgaben nur der Anfang von dem waren, was nun auf
    sie zukommen würde…
    (Frauke, Spielleitung)

  2. Max Heidmann sagt:

    War ein richtig nice´s Larp freue mich aufs nächste

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